3D-gedruckte Schuhe nun im Victoria & Albert Museum!

 Marloes ten Bhromer ist eine von Kritikern umjubelte niederländische Designerin. Sie entwirft unglaubliche, originelle Schuhdesigns, die eine einzigartige Kombination von Kunst und technischer Funktionalität darstellen.

Eine ihrer faszinierendsten neusten Kreationen heißt ‘Rapidprototypedshoe’ – erstellt auf dem Objet Connex Multimaterial-3D-Drucker.

Warum verwendete sie Rapid Prototyping? Laut Marloes: „Rapid Prototyping – das Auftragen des Materials Schicht für Schicht – im Gegensatz zu traditionellen Schuhherstellmethoden – konnte mir dabei helfen, etwas komplett neues binnen weniger Stunden zu entwerfen.“

Und warum Objet? Um sie wieder zu zitieren: „Objet Connex Drucker bieten die Möglichkeit, einen ganzen Schuh – wenn auch lediglich ein Konzeptmodell – in einem Druckvorgang zu erstellen – mit hartem Absatz und flexiblen Obermaterial. Mit anderen 3D-Drucktechnologien ist dies einfach nicht möglich!“

Mit einem Objet Connex Multimaterial-3D-Drucker  können feste und gummiartige Materialien in verschieden Härtegraden und Farbtönen in ein einziges Prototyp integriert werden, weshalb viele der größten Schuhhersteller der Welt ihn im Einsatz haben.  Und natürlich, da es sich um den 3D-Druck handelt und nicht um traditionelle Produktionsmethoden, muss man sich keine Gedanken um hohe Einrichtungskosten und Mindestproduktionsmengen machen!

Dieses spezielle Schuhdesign basiert auf einem modularen Konzept – mit einem austauschbaren Absatz, der individuellen Anforderungen gerecht wird und eine einfache Reparatur ermöglicht (s. den abgetrennten Absatz auf dem unteren Foto).

Das 3D-gedruckte modulare Schuh ist zurzeit im Rahmen der Austellung „Power of Making“ im Victoria und Albert Museum in London zu sehen. Wenn Sie zurzeit irgendwo in der Nähe sind, ist das auf jeden Fall ein Besuch wert.

Wenn  es allerdings gerade nicht klappt, keine Sorge – der Schuh und die Ausstellung werden noch bis zum 2. Januar in London bleiben.

Die Ausstellung „Power of Making“ ist in Zusammenarbeit mit dem Handwerksrat entstanden. Das Ziel vom Museumsdirektor Daniel Charney ist, die Aufmerksamkeit der Museumsbesucher auf den Entstehungsprozess zu lenken und nicht nur auf die Endergebnisse. Dafür eignet sich die 3D-Drucktechnologie offensichtlich hervorragend.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, lesen Sie hier die Pressemitteilung (nur in Englisch verfügbar).

 

 

 

 

 

 

 

 

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