Stratasys Blog

3D-gedruckte chirurgische Modelle verbessern Implantatchirurgie und bringen Zeit- und Kostensparnis für 12 Kliniken in UK

Um zu verstehen, warum 3D-gedruckte chirurgische Modelle einen so großen Einfluss auf medizinische Verfahren haben, muss man sich nur Replica 3DM anschauen.

3D surgical model of a patient’s hip, produced on an Objet30 Pro 3D Printer, indicates bone loss not visible in two dimensional X-ray
3D-gedrucktes chirurgisches Modell der Hüfte eines Patienten, hergestellt mit einem Objet30 Pro 3D-Drucker, zeigt Verlust von Knochensubstanz, der im zweidimensionalen Röntgenbild nicht sichtbar ist.

Der innovative Anbieter von medizinischen und für den Handel bestimmten 3D-gedruckten Modellen nutzt 3D-Drucker von Stratasys, um 12 Kliniken des UK National Health Service (NHS) zu unterstützen. Die chirurgischen Modelle, die mit den Objet24 und Objet30 Pro 3D-Druckern des Unternehmens hergestellt werden, erlauben es Chirurgen, Implantate vor deren Einsatz bei der Operation genau zu testen. Die Kliniken konnten dadurch die Dauer von chirurgischen Eingriffen verkürzen, was letztlich zu beträchtlichen Einsparungen bei den Kosten für die Operationsräume führte.

Es geht um das, was man nicht sieht.

Die Stratasys 3D-Drucker von Replica 3DM  verwandeln die CT-Aufnahmen von Patienten in greifbare 3D-gedruckte Modelle. Die verwendeten Materialien und spezielle Endbearbeitungsverfahren ermöglichen Chirurgen eine präzise Planung vor der Operation. Die Anatomie, inklusive der beschädigten Stelle, wird genauestens wiedergegeben und die 3D-gedruckten Modelle  zeigen auch Merkmale, die in zweidimensionalen Bildern nicht immer erkannt werden können.

“Manchmal ist es konzeptionell und räumlich schwierig, die genauen Dimensionen eines für die Operation relevanten Knochens an einem Computerbildschirm zu beurteilen”, so Alistair Morton, Chirurg in der Abteilung Oral- und Gesichtschirurgie der Klinik. “Das ist also eines der Gebiete, auf denen 3D-gedruckte Modelle unsere Operationspraxis revolutioniert haben.”

Cranioplasty model 3D printed on the Objet30Pro 3D Printer, enables precise fitting for metal implant
Das Schädelmodell, 3D-gedruckt auf dem 3D-Drucker Objet30Pro, ermöglicht die präzise Einpassung eines Metallimplantats.

In der Video-Fallstudie dieses Posts erörtert Stephen Veitch, Berater für Orthopädie und Trauma, zum Beispiel den Fall eines Patienten, dessen Hüfte ausgetauscht wurde. Das 3D-gedruckte Modell zeigte einen dreidimensionalen Verlust von Knochensubstanz, der auf dem Röntgenbild nicht sichtbar war. Dadurch wurde die Fertigung eines Hüftelements möglich, das exakt in die Hüftpfanne (Acetabulum) des Patienten passte.

3DM Replica fertigt auch eine Reihe von 3D-gedruckten Schädelmodellen, bei denen die unversehrten Gesichtsteile der Patienten gespiegelt werden, um vor der Anpassung und dem Einsatz einer Titanplatte eine 3D-gedruckte Rekonstruktion herzustellen.

Ursprünglich als 3D-Modellierungsabteilung des Salisbury District Hospital eingerichtet, hat Replica 3DM seine medizinischen 3D-Druckkapazitäten seither auf NHS-Kliniken im gesamten Vereinigten Köngreich ausgedehnt.

Erfahren Sie mehr in unserer zweiteiligen Video-Serie, in der wir mit Chirurgen und anderen Fachkräften aus der Medizin sprechen, die mit 3D-gedruckten chirurgischen Modellen arbeiten.

Blog-Beitrag auch verfügbar in: Englisch Portugiesisch, Brasilien

Carrie Wyman

Carrie Wyman

Carrie is a technology and 3D printing enthusiast, with a passion for beautiful design.

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