Ein starker Fall für den 3D-Druck: R&D Technologies hilft einem aktiven Kind mit Diabetes aktiv zu bleiben

Katherine Tokarskis 10-jähriger Sohn wurde mit Diabetes Typ 1 geboren, einer Krankheit, die umfangreicher Glukosemessung bedarf. Die Familie Tokarski beobachtet die Werte ihres Sohnes daher sorgfältig mit der Hilfe eines Gerätes namens Dexcom G4. Dieses Blutzuckermessgerät kommuniziert mit Computern und mobilen Geräten über das Internet und ermöglicht Katherine, die Blutzuckerwerte ihres Sohnes aus der Ferne einzusehen.

Das 3D-gedruckte Gerät oberhalb in orange wurde mit der FDM-Technologie auf einem Fortus 250mc in ABSplus Material gedruckt.
Die 3D-gedruckte Hülle in Orange wurde mit der FDM-Technologie auf einem Fortus 250mc im Material ABSplus gedruckt.

Das Problem trat auf, als Katherine es immer schwieriger fand, das Gerät und sein Verbindungskabel am Handy ihres Sohnes zu befestigen. Katherine wandte sich an R&D Technologies Inc., Vertriebspartner von Stratasys und in Rhode Island ansässiges 3D-Druck-Servicebüro. Sie hatte online eine 3D CAD-Datei entdeckt, mit der man den Dexcom G4 Monitor und das Handy ihres Sohnes sicher verbinden konnte. Das R&D Team druckte die Datei, musste aber feststellen, dass die 3D-gedruckte Hülle nicht für Matts Dexcom und Handy nicht passend war.

Ingenieure von R&D Technologies trafen sich daraufhin mit Katherine und Matt, um die Maße seines Dexcom Monitors und seines Handys zu nehmen. Sie veränderten die existierende CAD-Datei und produzierten die Hülle aus ABSplus auf einem Stratasys 3D-Drucker Fortus 250mc in Matts Lieblingsfarbe Orange. Die FDM-Technologie war für das gesamte Design ausschlaggebend, weil sie die nötige Langlebigkeit bietet, um der Beanspruchung, die Matts Lebhaftigkeit mit sich bringt, standzuhalten. Zudem ermöglicht die 3D-Drucktechnologie den Ingenieuren, kundenspezifische Designs mit geringen oder ganz ohne Betriebskosten zu testen.

R&D Technologies endgültiges Design bringt das Handy und den Dexcom G4 Monitor sicher unter.
R&D Technologies endgültiges Design bringt das Handy und den Dexcom G4 Monitor sicher unter.

Shawn Reilly, Operations Manager bei R&D Technologies hebt die Wichtigkeit der Maßanfertigung für dieses Projekt hervor. “Im Moment kann die Dexcom Handyapp namens Nightscout nur auf einem Handy mit Android-Betriebssystem Version 3.0.0 oder höher und OTG-Fähigkeit benutzt werden. Wenn die Gerätekompatibilität der App aber erweitert wird, können wir die Form z. B. an ein iPhone anpassen.”

Wie hindert man einen lebhaften 10-Jährigen daran, eine Hülle zu zerbrechen? Der Fall ist unwahrscheinlich, aber sollte er eintreffen, weiß die Familie Tokarski, dass sie sich auf 3D-Druck verlassen kann.

“Reproduzierbarkeit ist meiner Meinung nach wichtig, da wir hier über einen 10-jährigen Jungen sprechen. Ich habe auch einen zu Hause, und eines der Dinge, die 10-jährige Jungs am besten können, ist, Dinge kaputtzumachen. Sollte Matt seine Hülle aus Versehen zerbrechen, können wir eine neue nachdrucken und über Nacht zu ihm nach Hause schicken. Aufgrund der Widerstandsfähigkeit von Stratasys’ Material ABSplus und unserer Auswahl der geeigneten Druckausrichtung gehen wir aber nicht davon aus, dass das nötig sein wird.”, sagt Reilly.

Blog-Beitrag auch verfügbar in: Englisch

Carrie Wyman

Carrie is a technology and 3D printing enthusiast, with a passion for beautiful design.

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